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An den Amtstierarzt : Frühjahrsmaht EILIG!!!

Hallo und guten Tag,

ich halte Jäger ausschließlich für "schußgeil", denn von Tierschutz und ihren Pflichten halten sie nichts.

Im Anschluss sende ich ihnen den Text welchen ich an den Ombudsmann des Tierschutzes OÖ, die BH Linz Land und die BH Wels-Land gesendet habe.

mfg
S. P.

Sehr geehrter ………….,

alle Jahre wieder findet in …………. und …………., UM DIESE ZEIT, ein Gemetzel besonderer Art statt.

Seit Jahren kämpfe ich dagegen an, wende mich an die Landwirte sowie an die lokale Jägerschaft. Bisher hatten alle Bemühungen meinerseits keine Wirkung.

Auch heuer wird es wieder so sein, wenn Sie nichts unternehmen, dass gegen die gesetzlichen Bestimmungen die Jägerschaften nicht von der Frühjahrsmaht informiert werden, bzw. diese lt. Landwirten nicht bereit sind Ihrer Pflicht nachzugehen und vor dem Mähen (mit Hunden) die Felder zu durchsteifen um Gelege (Rot- und Niederwild) in ein angrenzendes Feld umzusetzen.

Auch wird nicht von innen nach außen gemäht um dem Wild eine Chance zur Flucht zu lassen.

Alle Jahre wieder kann man weithin hören wie Knochen brechen, beobachten wie der Bauer vom Traktor steigt und das Tier dann gnädigerweise erschlägt (oder auch nicht). Daraufhin wird der Kadaver an einem Strom-, Telefonmasten oder am Bachufer entsorgt. Letzteres finde ich besonders bedenklich wegen Leichengiften im Wasser. 

Über der ganzen Umgebung liegt dann über längere Zeit der Geruch von verwesendem Fleisch.

Überall sieht man auch verwaiste Tierjunge, besonders Hasen, die nach Ihren Müttern suchen.

Ich habe die letzten Jahre persönlich und telefonisch die Jägerschaften sowie Landwirte in der näheren Umgebung angehalten Ihren Pflichten lt. Tierschutzgesetz nach zu kommen. Die Ausreden warum sie ihnen nicht nachkommen reichen von: Ich habe keine Zeit zum Anrufen, ich habe angerufen, aber die Jäger haben keine Zeit, das ist halt so- da kann man nichts machen oder ich erhalte sofort eine eine abschätzende bis freche Reaktion.

BITTE, es eilt denn die Maht liegt IN KÜRZE (kommende Woche?) an. 

Diese Mail ergeht an Tierombudsstelle OÖ, BH-Linz Land Amtstierarzt und BH Wels-Land Amtstierart.

Ich erhoffe dadurch, dass dieses Jahr nicht wieder soviel Tiere auf den Feldern unnötig sterben müssen. 
Voriges Jahr konnte ich persönlich ein Rehkitz vor dem sicheren Tod retten, weil ich selber vor dem Traktor herging. Leider kann ich nicht so schnell gehen als ein Traktor fährt, weshalb ein anderes auf dem selben Feld, vor meinen Augen tot gefahren wurde. 

Es grüßt sie

S. P.

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