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Demo gegen Landesjägertag in Bamberg vom 5.4.2008

Großdemonstration in Bamberg anlässlich des Jägertags mit Hubertusmesse vom Samstag, den 5. April.

Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!

Unter dem Motto »Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft« und »Jäger im Dienste an der Schöpfung Gottes« feierten sich am ersten April-Wochenende die Bayerischen Waidmänner beim Landesjägertag in Bamberg. Tierschützer halten dieses Motto für eine Perversion: »Wie um alles in der Welt kann das Totschießen unschuldiger Tiere – Geschöpfe Gottes – ein Dienst an der Schöpfung sein? Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!«, so der Biologe Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. »Wir brauchen keine Jäger, die als Hobby und Freizeitvergnügen Tiere tot schießen!«

Mit einer internationalen Großdemonstration protestierten Hunderte Tier- und Naturschützer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in der Bamberger Innenstadt gegen das blutige Hobby der Lusttöter.
Die Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich und der Österreichische Tierschutzverein unterstützten tatkräftig die Demonstration. Tiere kennen keine Grenzen. Daher kennen Tierschützer auch keine. 

Am Abend hielten über 300 Tierschützer eine Mahnwache vor dem Bamberger Kaiserdom - anlässlich der dort stattfindenden Hubertusmesse.

»Hubertus, warum jagst du mich?« - Darauf beendete Hubertus das Jagen.

Der Legende nach war Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch schießen wollte, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: »Hubertus, warum jagst du mich?« Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an entsagte Hubertus der Jagd. »Alle Jäger sollten sich den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen!«, so die Tierschützer.




Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, begrüßt vor 
dem Bahnhof die aus allen Teilen Deutschland und weiteren Ländern 
Europas angereisten Tier- und Naturschützer.




Der Österreichische Tierschutzverein ist dabei






Tierschützer aus Spanien


Italienische Tier- und Naturschützer sind ebenso angereist




Die Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich unterstützt die Demo










Englisch sprechende Tierschützer geben den Tieren eine Stimme.


Die Kundgebung am Grünen Markt im Zentrum Bambergs.






Die Teilnehmer werden mit einer Suppe verköstigt. 


Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, bringt den 
Protest der Tierschützer gegen den Jägertag zum Ausdruck: Jäger – kein 
Ehrenamt für Natur und Gesellschaft. Die Wahrheit ist: Jäger führen Krieg 
gegen die Schöpfung!


Ein Jäger informiert sich.


Mit einer eindrucksvollen Performance werden die Passanten vor Augen
geführt, was in unseren Wäldern passiert.


Julia Brunke, Redaktion des Magazins "Freiheit für Tiere", stellt die Frage: 
"Ist Jägerpräsident Vocke ein Lusttöter?"




Grußworte von Tierschutzorganisationen aus dem englisch, französisch und
spanisch sprechenden Ausland werden verlesen:


Dr. Christian Nittmann, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd 
Österreich überbringt Grußworte von den Tierschutzorganisationen, 
Österreichischer Tierschutzverein, RespekTiere, TierWege und VgT 
(Verein gegen Tierfabriken) und berichtet von der 14. Landesjägertagung in 
Österreich: Die Jäger sind in Österreich in der Defensive. Sie stehen mit 
dem Rücken zur Wand.


Prof. Dr. Wolfgang Karnowsky ist gekommen, um im Namen von P.A.K.T.
 - Politischer Arbeitskreis Tierrechte in Europa e.V., Düsseldorf, und 
der Hans Rönn-Stiftung „Menschen für Tiere“ die in Bamberg statt findende 
Jägerveranstaltung anzuprangern. Und er geht der Frage nach, ob die am 
Abend im Kaiserdom veranstaltete Hubertusmesse etwas mit Gotteslästerung 
zu tun hat? 


Ina Lautenschläger, Tierärztin, berichtet über Haustiere als Jägeropfer 


Dominik Storr, Rechtsanwalt, vertritt die Bürgerbewegung Zwangsbejagung 
ade. Immer mehr Grundstückseigentümer möchten ihre Grundstücke nicht 
länger den Jägern zur Ausübung ihres blutigen Hobbys überlassen.


Mahnwache vor dem Kaiserdom






Ankunft und Interview mit Jägerpräsident Vocke 






Monsignore Kühn, Nuntius aus dem Vatikan

Agenturmeldungen der KNA / 06.04.2008:

Vatikan-Vertreter: Vergnügen an der Jagd ist legitim
Bamberg (KNA) Ein Vertreter des Vatikan verteidigt die Jäger gegen die Kritik 
von Tierschützern. Es sei legitim, an der Jagd auch Vergnügen zu haben, 
sagte Monsignore Kühn...  



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